Beschreibung

Seit 2006 entwickelt die Firma gh-solutions gemeinsam mit den Landkreisen Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill, Bad Hersfeld, Odenwald, Fulda, Groß-Gerau, Stadt Offenbach, Wetteraukreis, Hochtaunuskreis und Gießen die Open Source Datenbank Perspektive Plus für das Bundesprojekt Perspektive 50plus.
Die Datenbank ist allgemein auf Arbeitsmarktprojekte ausgelegt – mit einem speziellem Fokus auf Projekte im Rechtskreis des SGB II.
 
Aus dem Perspektive Plus - Kern wurden auch Datenbanken für die Jobakademie-Projekte (holländisches Konzept der Werksakademien) und Aufbruch-(Impuls)Projekte entwickelt. Aber auch neue Projekte wie z.b. die Bürgerarbeit lassen sich mit Perspektive Plus abbilden. Letztlich lässt sich der Perspektive Plus - Kern jederzeit an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Ein Vorteil ist hier u.a. die Möglichkeit von verschiedenen Standorten aus und über Kreisgrenzen hinweg mit ein und demselben Werkzeug arbeiten zu können. Sprechen Sie einfach mit uns.
 
Perspektive 50plus wird im Wesentlichen aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finanziert und muss für den bundesweiten Leistungsvergleich und eine mit dem Bundesprogramm verbundene Wirkungsforschung besondere statische Daten erheben, die über die normale Datenerhebungen der kommunalen Träger und ARGEN hinaus geht. Die Anforderungen an die Datenhaltung ließen sich aufgrund der engen Anbindung beteiligter Maßnahmenträger und der parallelen Betreuung der Klienten von Projektmitarbeitern und Fallmanagern schwer mit dem Fachverfahren des Hauses lösen.
 
Nach einem erfolgreichen Abschluss der ersten Projektphase Ende 2007 wurde das Projekt in der 2. Projektphase ab 2008 räumlich ausgeweitet. So wurden aus einzelnen Landkreisen größere Pakte gebildet. Die Betreuung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern liegt hier auch nicht nur in alleiniger kommunaler Trägerschaft oder nur bei ARGEN, sondern wird teilweise durch Arbeitsgemeinschaften (ARGEN) von der Agentur für Arbeit und den Kommunen gemeinsam gewährleistet.
 
Da Perspektive Plus von Beginn an als Internet-Lösung mit hohen Datensicherheitsstandards angelegt war, lässt sich das Verfahren problemlos von verschiedenen Projektstandorten kreisübergreifend nutzen – ein Novum bei der Pflege von personenbezogenen Daten von Leistungsempfängern, das es ermöglicht, Projektteilnehmer überregional bei der Arbeitssuche zu unterstützen.
 
Ähnliche Anforderungen wie an Perspektive 50plus werden sich immer wieder an Arbeitsmarktprojekte stellen. Daher wurde eine möglichst offene Lösung gewählt, die als Open Source Software auch für andere Interessenten frei verfügbar ist und individuell angepasst werden kann.
 
Die Datenbank wird erfolgreich im Pakt Comeback@50 (KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill-Arbeit), in Teilen des Paktes Perspektive 50plus (Bad Hersfeld, Fulda, Odenwald, Main-Taunus und Vogelsbergkreis) eingesetzt sowie in Teilen des Paktes Chance 50plus (Stadt Offenbach, Wiesbaden, Gießen, Hochtaunuskreis, Friedberg und Groß-Gerau eingesetzt).